Maximierung der Performance

Die Gebäudesimulation für die Qualitätssicherung

Funktions- und Leistungstest während der Inbetriebnahme

  • Die korrekte Anordnung und Funktion von Sensoren und Aktoren überprüfen
  • Die eingestellten Nennwerte und Schaltzeiten der Anlagen kontrollieren
  • Das Lastverhaltens der Energiequellen und der Energieübergabe im Raum überprüfen
  • Das Verhalten der Regler und Ventile auf verschiedene Signaleingänge austesten
  • Das Aufwärm- und Auskühlverhalten der Bausubstanz messen
  • Den hydraulischen Abgleich (Temperaturspreizung) optimieren

Sinovis-Monitoring in der Einregulierungsphase

  • Die wichtigen Steuer- und Messdaten, Energieverbrauch (Behaglichkeitsdiagrammen, Farbschemas, etc.) erfassen und dokumentieren
  • Die Raumzustände (Raumtemperatur-/feuchtigkeit, CO2-Gehalt) visualisieren
  • Den Performance-Gap (Soll/Ist), wie Behaglichkeit im Raum, Fahrweise der Anlagetechnik, Energieverbrauch aufzeigen
  • Die konventionelle Fahrweise der Anlagen durch Angleichen der Regelparameter (Heizkurve, Schaltzeiten, Sollwerte, etc.) an Simulationsergebnis verbessern
  • Die mögliche Performancesteigerung durch Betrieb mit MeteoViva Climate aufzeigen

Nutzen 

Transparenz in der Leistungserbringung Soll/Ist der Anlagen- und Automationstechnik, stark verkürzte Einregulierungsphase, konventionelle Fahrweise der Anlagen wird gezielt verbessert, Simulationsergebnis dient als Benchmark, Messwerte werden sofort analysiert und mit der Vorgabe aus der Simulation verglichen, unmittelbares Erkennen von Fehlfunktionen in Automations- und Anlagentechnik, Betriebspersonal kann zur Optimierung gezielt eingesetzt werden, ideale Vorbereitung für die Betriebsführung mit MeteoViva Climate.

Phase 2 im Sinovis-Prozess: Die Kopplung

Während der Realisierung koppeln wir das Gebäude mit unserem Rechenzentrum. Dazu wird im Gebäude ein Datenlogger installiert, der einerseits mit der Gebäudeautomation und andererseits über eine VPN-Verbindung mit dem Rechenzentrum kommuniziert. So werden stündlich die für die Simulation erforderlichen Messwerte an das Rechenzentrum übermittelt.

Durch den Vergleich der simulierten Verbrauchsdaten mit den tatsächlichen gemessenen Daten lassen sich Defizite in der Einregulierungsphase leicht identifizieren. Die Suche nach Einsparpotenzialen wird durch die Gebäudesimulation automatisiert und deutlich vereinfacht. Ein weiteres Plus ist, dass Regelungsstrategien zunächst im Modell erprobt werden können, bevor sie im reellen System einprogrammiert werden.

Der Unterschied

Standard-Monitoring

Unter Monitoring verstehen heute die meisten das Messen, Speichern und Visualisieren von Temperaturen, Leistungen, Energien, usw. Um die Performace des Gebäudes zu beurteilen, werden diese Messreihen mit den Messreihen des Vorjahres des gleichen Gebäudes oder mit Messreihen von dritten Gebäuden mit ähnlicher Bauweise und Nutzung verglichen.

Sinovis-Monitoring

Beim Sinovis-Monitoring wird die Messreihe nicht mit anderen Messreihen sondern mit dem Ergebnis der Gebäudesimulation verglichen. Dieser Vergleich zeigt unmittelbar die Abweichungen zum optimalen Betrieb – den Performance-Gap. Dadurch können Anpassungen an den Grundeinstellungen schnell vorgenommen und damit die Einregulierungsphase erheblich verkürzt und qualitativ verbessert werden.

Die Gebäudeperformance

Die Energiestrategie 2050 verfolgt das Ziel, den Energieverbrauch drastisch zu senken. Grosses Potenzial liegt dabei im Gebäudebestand, der für über 40% des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Dass die geplanten Effizienzwerte oft nicht erreicht werden, ist ernüchternd und eine Herausforderung für die ganze Branche. Dieser sogenannte Performance Gap – die Differenz zwischen der Erwartung und der Realität im Betrieb – zeigt ein grosses Potenzial für die Verbesserung der Energieeffizienz.

Wir verbessern 3 Bereiche der Gebäudeperformance:

Leistungsfähigkeit

Raumtemperatur, CO2-Konzentration, Lüftungsverhalten, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit, Wohlfühlklima, Gesundheit, Motivation, Produktivität

Potenzial: 500 CHF/m2 (pro Jahr)

Betrieb

Verfügbarkeit Anlagetechnik, Ticketing Störungsbehebung, Einregulierung / Betriebsführung, Betriebsoptimierungen

Potenzial: 20% der jährlichen Kosten

Energie

Verbrauch, Leistung, Speicherbewirtschaftung, Ressourcenmanagement

Potenzial: 4 CHF/m2 (pro Jahr)

Raumtemperatur – Einfluss auf die Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit von Menschen beträgt 90% und mehr bis zu einer Raumtemperatur von 26°C.

Bei Raumtemperaturen über 26°C reduziert sich die Leistungsfähigkeit viel stärker und liegt bei 30°C noch bei ca. 60%. Darum ist es aus gesundheitlicher und energetischer Sicht sinnvoll und empfehlenswert, das gewünschte Raumklima im Bereich zwischen 21°C und 26°C festzulegen.

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